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 Geld und Finanzen
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 Redaktion Geld & Finanzen Bielefeld
Herzlich willkommen bei der FINUM.Private Finance AG!
Aus der SRQ FinanzPartner AG und der FiNUM.FINANZHAUS GmbH ist in 2012 die FiNUM.Private Finance AG geworden.
Mit dem Zusammenschluss der beiden erfolgreichen Unternehmen entsteht einer der führenden Finanzdienstleister in Deutschland.
Die FiNUM.Private Finance AG und ihre aktuell rund 150 bundesweit agierenden Berater betreuen knapp 2 Milliarden Euro Vermögenswerte für ihre Kunden. Die Gesellschaft und Ihre Berater agieren unabhängig und unterliegen keinen Absatzinteressen anderer Gesellschaften oder Gruppen des Finanzmarktes.
Dank unserer hohen Qualitätsstandards, der offenen Produktplattform und der Ideen unserer unabhängigen Berater können wir uns den zunehmenden Anforderungen der Finanzmärkte und unserer Kunden souverän stellen. Fordern auch Sie uns heraus.

Webseite:
http://finum.de/

Geldanlage ABC-
So bauen Anleger zielsicher Vermögen auf

von Jürgen Lutz und Martin Volmer

So bauen Anleger zielsicher Vermögen auf
Gute Planung ist der halbe Erfolg – dieses Prinzip gilt auch bei den Finanzen. Wer glaubt, ohne Vorbereitung auszukommen, ist wie ein Bauherr, der eine Immobilie ohne Bauplan errichten will. Bei der Planung ihrer Finanzen können sich Anleger von bankenunabhängigen Vermögensverwaltern unterstützen lassen.
Wer ein Haus baut, weiß: Die Schritte müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Dieselbe goldene Regel greift beim Aufbau und der Anlage eines Vermögens, denn ohne Plan geht das Vorhaben schief und wird teuer. „Die Vermögensverwaltung beginnt für uns damit, aufmerksam zuzuhören“, betont Margarete Kordt, Prokuristin der unabhängigen Vermögensverwaltung Spiekermann & Co AG in Münster. „Lebenssituation, Erwartungen, Lebensplanung – viele Facetten gehören zum Bild, das wir uns vom Mandanten machen möchten, bevor wir eine Strategie entwerfen.“

Schritt eins: Ziel(e) klären

Getreu dem Motto „Wer nicht weiß, wohin er will, der kommt auch nicht an“ sollte der Anleger auf jeden Fall klären, welche Ziele er verfolgt. „Wer etwa Geld für einen Autokauf in fünf Jahren ansparen will, dem stehen andere Anlageklassen offen als einem Sparer, der wegen eines unvor-hergesehenen Notfalls seinen Notgroschen wieder auffüllen muss“, sagt der unabhängige Vermögensverwalter Peter Lackamp von der Kroos Vermögensverwaltung AG mit Sitz in Münster. Wiederum anders sieht es aus, wenn die private Altersvorsorge im Fokus der Überlegungen steht: Sind es bis zum Ruhestand noch 20 oder mehr Jahre, kann sich ein Anleger auch auf risikoreiche Anlageklassen wie Aktien einlassen.

Schritt zwei: Potenzial bestimmen

Hat sich der Anleger für konkrete Ziele entschieden, steht die Entscheidung an, wie viel Geld in die einzelnen Spar- oder Investitionstöpfe fließen soll. „Das hängt von zwei Dingen ab – zum einen von den Zielen, zum anderen von der Summe, auf die der Anleger beim Konsum verzichten kann“, sagt Lackamp. Um diese Summe zu bestimmen, ist auf jeden Fall ein Kassensturz geboten. Dabei sollten Anleger ehrlich mit sich selbst sein: „Wer Posten wie die Berufsunfähigkeitsversicherung vergisst oder sich künftige Ausgaben schönrechnet, verplant Geld, das ihm nicht zur Verfügung steht. Auf Dauer hat man damit keinen Erfolg“, weiß der Vermögensverwalter.

Schritt drei: Anlageklassen und Produkte festlegen

Nun steht fest, was gespart oder angelegt werden soll und zu welchem Zeitpunkt welcher Teil dieser Summe benötigt wird. In der Folge geht es darum, die Anlageklassen zu bestimmen und sich für konkrete Produkte zu entscheiden. Ein Beispiel: Ein Anleger mit 160.000 Euro, der 25.000 Euro als dauerhafte flüssige Reserve haben und sich in drei Jahren ein Auto für 35.000 Euro kaufen möchte, sollte die insgesamt 60.000 Euro ohne Risiko festlegen. „Für die Liquidität empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto, für den Autokauf etwa Festgeld oder festverzinsliche Wertpapiere“, erklärt Margarete Kordt.
Im konkreten Beispiel sollen die weiteren 100.000 Euro über 20 Jahre so angelegt werden, dass sie für den Ruhestand ein dickes Polster ergeben. „Hier kommt die Risikotoleranz des Anlegers ins Spiel. Wer nicht mehr schlafen kann, wenn das Vermögen, das im Risiko steht, zeitweilig mehr als 20 Prozent verliert, sollte maximal 40 Prozent dieser Summe in Aktien stecken“, rät Vermögensverwalter Lackamp. Denn: Brechen die Aktien, also 40 Prozent des Depots, um 50 Prozent ein, verliert das gesamte Depot 20 Prozent an Wert. In der Tat zeigt die Börsengeschichte, dass breite Aktienmärkte um bis zu 50 Prozent an Wert verlieren können, bevor sie sich wieder erholen. Den Rest der 100.000 Euro würde Kordt für Zinspapiere von Industrieunternehmen reservieren.

Schritt vier: Bei der Entscheidung bleiben

Sind die strategischen Entscheidungen einmal getroffen, kommt der schwerste Teil für den Anleger: seiner Entscheidung treu zu bleiben und sie nicht permanent zu hinterfragen. Martin Weber, Professor für Behavorial Finance an der Universität Mannheim, hat mit seinem Team je 20.000 Depots von Männern und Frauen über einen Zeitraum von mehreren Jahren untersucht. Ergebnis: Die Performance von Frauen liegt im Jahr um ein bis zwei Prozentpunkte höher als die von Männern. Dabei hat sich gezeigt, dass Frauen ihr Wertpapier-Portfolio deutlich seltener umschichten als Männer. Offenbar gilt auch bei der Geldanlage die alte Weisheit: In der Ruhe liegt die Kraft.

Schritt fünf: Regelmäßig die Strategie überprüfen

Im Lauf des Lebens ändern sich die Bedürfnisse – und damit auch die Anlageziele. Anleger sollten daher in regelmäßigen Abständen überprüfen (lassen), ob ihre Strategie noch passt. So kann ein Anleger mit 35 oder 40 Jahren eine recht hohe Aktienquote haben, währenddessen ein 55-Jähriger, der rund zehn Jahre bis zum Ruhestand hat, zunehmend konservativer anlegen sollte. Wer sich das allein nicht zutraut, kann die Hilfe eines unabhängigen Vermögensverwalters in Anspruch nehmen.

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Webseite:
http://www.steuerzahler-service.de

Gebühren: Die Bank gewinnt immer

Mifid macht's möglich: Die Finanzmarkt-richtlinie sorgt seit einigen Jahren dafür, dass Kunden besser erkennen, welche Gebühren und Provisionen Banken und Versicherungen kassieren. Doch Verbraucherschützer kritisieren, dass immer noch keine vollständige Kostentransparenz herrsche. Fünf Prozent Ausgabeaufschlag, 1,5 Prozent Managementgebühr – Wertentwick-lung: grottenschlecht. Wenn die Erfolgs-rechnung beim Fondsinvestment so aussieht, ist der Ärger der Anleger nachvollziehbar. Natürlich weiß jeder, dass man an der Börse verlieren kann. Doch dass der Bankmitarbeiter trotz schlechter Empfehlung gutes Geld kassiert, das macht schlechte Laune. Denn der Ausgabeaufschlag und ein Teil der jährlichen Managementgebühr fließen an den Verkäufer des Investmentfonds zurück. In der Branche werden diese Provisionen „Kickbacks“ genannt. Immerhin müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden über solche Rückvergütungen informieren. Das hat der Bundesgerichtshof Ende 2006 entschieden. Strittig ist noch, ob auch freiberufliche Finanzberater die-ser Informationspflicht unterliegen. Noch schwieriger sind aber die versteckten Kosten bei anderen Finanzprodukten zu erkennen. Ein Überblick:

Geschlossene Fonds
Hier muss der Anleger zusätzlich zur Beteiligungssumme einen Aufschlag bezahlen. Dieses Agio beträgt meist fünf Prozent. Was erst bei genauerem Studium des Verkaufsprospekts ersichtlich wird: Dieser Aufschlag macht häufig nur die Hälfte der Vertriebskosten aus. Das heißt, der Anleger bezahlt zum Beispiel 10.500 Euro, aber nur 9.500 Euro fließen tatsächlich in das Investitionsobjekt. Nach Untersuchungen des Berliner Analy-sehauses Scope sind die Weichkosten je nach Beteiligungssektor sogar noch er-heblich höher. Zwischen 18 und 22 Prozent der Anlegergelder würden für Kosten aufgewandt, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Investitionsobjekt stehen. Die Branche spricht hier von „Weichkosten“.

Versicherungen
Bei Versicherungen etwa gibt es nicht nur die Abschlussprovision für den Vermittler, sondern auch Bestandsprovisionen während der Vertragslaufzeit. Da sich die Ver-sicherungsprämie aus dem eigentlichen Sparbeitrag und dem Beitrag zur Absicherung des individuellen Risikos zusammensetzt, ist für den Anleger besonders schwer zu erkennen, wie hoch die Kosten für seinen Vertrag sind. Seit Mitte 2008 sind die Versicherer gesetzlich verpflichtet, die Abschluss- und Verwaltungskosten dem Kunden offenzulegen. Die Angabe der Verwaltungskosten ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Denn die könnte ein Anbieter bewusst niedrig angeben, um sich dann später aus den Überschussbeteiligungen zu bedienen, kritisiert Branchenexperte Manfred Poweleit.

Fonds und Zertifikate
Sowohl für Fonds als auch für Zertifikate müssen Anleger eine jährliche Managementgebühr zwischen 0,5 und 1,5 Prozent bezahlen. Bei einigen Fonds ist außerdem eine Erfolgsbeteiligung vorgesehen, wenn das Fondsmanagement den Vergleichsindex schlägt. Die Ausgabeaufschläge sind bei der Fondsanlage jedoch zumindest kurzfristig die größte Belastung. Je nach Fonds werden zwischen 1,5 und 5,75 Prozent erhoben. Um diesen Betrag muss der Fondskurs erst einmal steigen, bevor der Anleger überhaupt in die Gewinnzone kommt. Deshalb sind Fonds nur für den mittleren bis langfristigen Anlagehorizont geeignet. Wer beim Fondskauf sparen will, dem raten Experten zum Kauf über einen Fonds-vermittler oder eine Direktbank, denn da5
bei ist der Ausgabeaufschlag häufig stark ermäßigt oder entfällt ganz. Wer den Kauf über seine Hausbank tätigen will, kann auch direkt an der Börse kaufen. Statt des Ausgabeaufschlags werden dann Kaufgebühren und Spesen fällig, die meist zwischen 1,5 und drei Prozent betragen. Für Zertifikate zahlt der Kunde neben den üblichen Depot- und Transaktionsgebühren ebenfalls weitere Kosten. Auch hier gibt es bei Neuemissionen einen Ausgabeaufschlag, der in der Regel zwischen einem und drei Prozent des Nennwerts liegt. Beim späteren Handel über die Börse zahlt der Käufer einen höheren Preis als der Verkäufer erhält. Die Differenz, der Spread, liegt in der Regel zwischen 0,5 und 1,5 Prozent. Einige Emittenten nutzen zum Ärger der Verbraucherschützer eine Lücke im Gesetz, um weitere Vertriebskosten im Emissionspreis zu verstecken. Denn während Banken und Sparkassen solche Kosten offenlegen müssen, sind die Emittenten der Wertpapiere dazu nicht verpflichtet.

Aktien und Anleihen
Wer über die Börse Aktien und Anleihen kauft, zahlt Gebühren und Spesen an seine Bank. Deren genaue Höhe ist abhängig davon, welche Gebühren die Bank für Börsenorders berechnet. Häufig beträgt der Satz 1,5 bis drei Prozent der Anlagesumme. Die meisten Banken verlangen eine Mindestgebühr, die bei kleinen Anlagebeträgen die potenzielle Rendite besonders kräftig schmälert. Am günstigsten ist der Börsenhandel in der Regel bei Online-Brokern. Für die Verwahrung erheben viele Banken zudem eine jährliche Depotgebühr. Während einige Onlinebanken darauf komplett verzichten, verlangen andere Institute abhängig vom Depotvolumen teils mehrere hundert Euro pro Jahr. Tipp: Viele Honorarberater und Vermögensverwalter verlangen keine oder verminderte Ausgabeaufschläge bei Fonds und Zertifikaten. Außerdem reichen sie Abschlussprovisionen und Rückvergü-tungen, die sie vom Emittenten erhalten, an ihre Mandanten weiter. Diese Ersparnis kann die Beratungskosten im Einzelfall durchaus aufwiegen. Honorarberater rechnen ihre Leistung in der Regel nach Zeitaufwand ab. Unabhängige Vermögensverwalter fordern meistens ein Fixum, das sich auf jährlich 0,5 bis 1,2 Prozent der Anlagesumme beläuft. Zusätzlich kann ein erfolgsabhängiges Honorar vereinbart werden, das sich an dem Nettokapitalzuwachs orientiert.
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Checkliste für Sparer und Kapitalanleger
Gutgläubige Sparer und Kapitalanleger werden in Deutschland jährlich um einige Milliarden Euro geprellt. Unseriöse Anlage- und Vermittlungsgesellschaften ziehen ihnen mit einer Reihe simpler, aber offenbar wirkungsvoller Tricks das Geld aus der Tasche. Damit nicht auch Sie dubiosen Anbietern auf den Leim gehen, sind hier einige Fragen zusammen gestellt, mit denen Sie die Seriosität der Unternehmen prüfen können.

Wie wurde der erste Kontakt hergestellt?
Legen Sie Ihr Geld nie bei einer Firma oder Institution an, die sich unaufgefordert bei Ihnen telefonisch gemeldet hat. Kein seriöser Anbieter von Finanzdienstleistungen wird unaufgefordert telefonisch Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Das ist wettbewerbsrechtlich grundsätzlich nicht zulässig.

Auch wenn Verwandte oder Bekannte vom Anbieter als Referenz genannt werden oder diese Sie sogar selbst wegen der Vereinbarung eines Beratungstermins ansprechen, ist das noch kein Beleg für die Seriosität der Geldanlage. Häufig werden nichtsahnende, bereits selbst zum Opfer gewordene Kunden benutzt, um an neue Anleger heranzukommen.

Wie hoch ist die versprochene Rendite?
Lassen Sie sich nicht durch versprochene Traumrenditen blenden. Als Maßstab nehmen Sie die aktuelle Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen. Diese erfahren Sie aus den Wirtschaftsteilen überregionaler Tageszeitungen und bei jedem Kreditinstitut. Liegt die versprochene Rendite höher, ist die Anlage auch riskanter. Renditen von zehn und mehr Prozent jährlich sind in aller Regel nur mit hochspekulativen Anlageformen erzielbar, bei denen Sie jederzeit mit einem Teil-oder Totalverlust des Anlagebetrages rechnen müssen.

Selbst wenn Verwandte oder Bekannte die versprochene Verzinsung bereits erhalten haben, spricht das nicht zwingend für die Seriosität des Angebotes. Denn häufig werden den Anlegern anfangs die versprochenen hohen Renditen gezahlt, um über Mundpropaganda neue Kunden gewinnen zu können. Allerdings fließen die Gewinne dabei nicht aus tatsächlich erwirtschafteten Erträgen, sondern aus den Anlagegeldern der Neukunden.

Wer ist der Anbieter?
Auf dem freien Kapitalmarkt tummeln sich viele Dilettanten und Ganoven. Verlangen Sie deshalb aussagefähige Informationen über die bisherige Tätigkeit des Anbieters. Hochglanzprospekte und repräsentative Büroräume sind häufig nur Blendwerk. Auch professionell klingende Berufsbezeichnungen wie "Finanzberater" oder "Vermögensberater" sind mit Vorsicht zu genießen. Jeder Laie kann sich so nennen, weil diese Berufsbezeichnungen nicht geschützt sind. Überprüfen Sie unbedingt den Anbieter. Einschlägige Informationen finden Sie in Wirtschaftsmagazinen wie "FinanzTest" oder bei den Verbraucherzentralen.

Wo ist der Geschäftssitz des Anbieters?
Unseriöse Anbieter lassen sich mit Vorliebe an exotischen Plätzen nieder. Oft findet sich am offiziellen Firmensitz allerdings nicht mehr als ein Briefkasten. Falls ein ausländischer Geschäftssitz angegeben wird, sollten Sie von vornherein sehr vorsichtig sein - nicht zuletzt wegen der Probleme und Kosten, die mit einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung im Ausland verbunden sind. Meist sind Gauner im Ausland aber erst gar nicht greifbar.

Wird Ihnen ein kleines Geschäft zum Einstieg angeboten?
Der Trick ist einfach: Zum Einstieg wird Ihnen ein Geschäft mit minimalem Betrag angeboten. Damit sollen Sie die Leistungsfähigkeit des Anbieters testen. Dieses Erstgeschäft verläuft natürlich immer positiv. Wenn Sie dann Vertrauen gefaßt haben und richtig einsteigen, werden Sie gnadenlos abgezockt. Also: Sei es auch noch so klein, lassen Sie sich auf keinen Fall zu einem Erstgeschäft überreden.

Werden Sie unter Zeitdruck gesetzt?
Anlageentscheidungen sollten immer in Ruhe überlegt werden. Bei unseriösen Angeboten gibt es eigentlich nur einen, der unter Zeitdruck steht: der Anbieter. Er muß aus einem Kunden möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit herauspressen. Wenn der Kunde erst einmal merkt, daß er über den Tisch gezogen wird, versiegt die Geldquelle schnell.

Wo liegt das Investitionsobjekt?
Verzichten Sie nie auf die Besichtigung der Immobilie. Wenn Sie darin wohnen wollten, würden Sie ohne Besichtigung auch kein Haus oder keine Wohnung kaufen. Genauso sollten Sie bei Kapitalanlagen in Immobilien verfahren. Das absolut wichtigste Qualitätsmerkmal einer Immobilie ist und bleibt die Lage. Ist eine genaue Ortsbesichtigung nicht möglich, weil das Objekt zum Beispiel zu weit entfernt ist, sollten Sie lieber auf die Investition verzichten. Nette Fotos reichen als Qualitätsnachweis nicht aus; Sonnenschein und der richtige Blickwinkel täuschen über viele Mängel hinweg.

Wer ist der Treuhänder?
Die Einschaltung eines Treuhänders allein bürgt noch nicht für Seriosität des Angebots. Der Treuhänder muß eine vom Anbieter unabhängige Person oder Institution sein, die bis zur Investition alleinigen Zugriff auf die Kasse hat. Immer wieder gibt es aber Fälle, bei denen der Treuhänder mit dem unseriösen Anbieter unter einer Decke steckt. Dann ist Ihr Geld in großer Gefahr.

Was prüft der Notar?
Bei Immobilienanlagen und häufig auch bei Unternehmensbeteiligungen ist eine notarielle Abwicklung des Geschäftes gesetzlich vorgeschrieben. Der Notar kontrolliert dabei nur die formelle Richtigkeit der Geschäftsabwicklung. Ob das Anlageunternehmen seriös und das Angebot wirtschaftlich sinnvoll ist, hat der Notar dagegen nicht zu prüfen.

Wie sieht die Investitionsrechnung aus?
Sie sind kein Bittsteller, sondern der Geldgeber. Lassen Sie sich nicht mit ein paar pauschalen Angaben abspeisen. Detaillierte Informationen dazu, wie und wo Ihr Kapital konkret angelegt werden soll und welche Kosten für Sie damit verbunden sind, gehören zu den wesentlichen Vertragspflichten des Anbieters. Verlangen Sie vom Anbieter ausführliche und aussagekräftige Informationen zu den angebotenen Kapitalanlagen.

Denken Sie etwa an eine "Schwarzgeld-Anlage"?
Wer Ihnen augenzwinkernd ganz tolle Angebote in diesem Bereich offeriert, könnte Sie - wenn Sie darauf eingehen - später einmal erpressen. Bedenken Sie außerdem: Die Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen unseriöser Unternehmen werden auch durch die Steuerfahndung geführt. So müssen Sie unter Umständen Ihr verlorenes Kapital nachträglich versteuern und zusätzlich mit einer Strafe oder Geldbuße rechnen.

Machen Sie sich nicht erpressbar; Steuerehrlichkeit erspart Ihnen schlaflose Nächte.
Quelle:

Webseite:
http://www.vz-nrw.de

ALTERSVORSORGE
Tipps fürs finanzielle Polster im Alter.
Denn bei der gesetzlichen Rente ist nur eines sicher: Für immer mehr Rentnerinnen und Rentner bleibt immer weniger. Wer sich fürs Alter ein sicheres Polster verschaffen will, kommt um die individuelle Vorsorge nicht umhin. Die Verbraucherzentrale gibt folgende Tipps, wie der Einstieg in die private Altersvorsorge sinnvoll anzugehen ist:
Welche Vorsorgestrategie grundsätzlich in Frage kommt, hängt entscheidend davon ab, welche Zeit noch fürs Ansparen bis zum Rentenalter zur Verfügung steht. Dabei gilt als Faustformel: Je kürzer der Anlagezeitraum, desto sicherer sollten die gewählten Produkte sein. Umgekehrt kann derjenige, der noch 30 Jahre bis zum voraussichtlichen Rentenbeginn vor sich hat, durchaus auf risikoreichere Angebote - mit entsprechend höheren Ertragschancen zurückgreifen.
Nur wer die konkreten Risiken von Geldanlagen abschätzen kann, kann seine Risikobereitschaft ausloten. Von den drei klassischen Anlagekriterien Sicherheit, Verfügbarkeit und Rentabilität beziehungsweise Verzinsung sollte vor einer Kapitalanlage zunächst einmal die Sicherheit geklärt werden. Nur dann lässt sich einschätzen, ob ein Angebot wirklich günstig ist. Da man bei Geldanlagen nicht alles haben kann, gilt die Grundregel: Überdurchschnittliche Renditechancen können nur mit Abstrichen bei der Sicherheit erkauft werden.
Ob Aktien, festverzinsliche Anlagen, Mischvarianten oder Immobilien die richtige Strategie fürs Alter sind, lässt sich nur im Einzelfall entscheiden. Zu berücksichtigen sind dabei vor allem die Erfahrungen und persönlichen Ziele des Anlegers.
Bei "Fertigprodukten" zur Altersvorsorge, die von Banken angeboten werden, handelt es sich um Anlagekonzepte, die Einmalzahlungen und/oder das Ansparen regelmäßiger Beträge in verschiedenen Kombinationen von Investmentsfonds vorsehen: Vermögensverwaltung in Investmentfonds oder "Fondspicking"-Angebote heißen dabei die Konzepte. Solche Angebote der Vermögensverwaltung sehen in der Regel nur standardisierte Anlagemodelle vor. Hohe Mindesteinlagen erschweren oft den Einstieg. Zudem lassen sich die Verwalter ihre Arbeit natürlich bezahlen. Wichtig also hierbei: Kosten beachten.
Quelle:

Webseite:
http://www.vz-nrw.de

50 gute Bank - Urteile
Immer wieder klagen Bankkunden - und bekommen Recht!

Streit bei Girokonto
1. Hat eine Bank Selbstverpflichtung zum Girokonto für jedermann abgegeben, so hat jeder Anspruch auf ein Girokonto auf Guthabenbasis.

2. Bei Lastschriften dürfen Kunden jederzeit ohne Gründe Widerspruch einlegen. Gebühren sind nicht zulässig.

3. Füllt ein Angestellter im Beisein des Kunden eine Überweisung falsch aus, sodass Geld auf ein anderes Konto überwiesen wird, haften beide zur Hälte für einen Schaden.

4. Unberechtigte Kontobelastungen können ohne zeitliche Grenze rückgängig gemacht werden. Das Entgegennehmen des Kontoabschlusses gilt nicht als Zustimmung.

5. Führt ein Kreditinstitut eine per Fax geschickte Überweisung aus, muss es den Schaden ersetzen, wenn der Kunde bestreitet, das Fax ausgefüllt zu haben. Es besteht die Möglichkeit, die Unterschrift aufzukopieren.

6. Für Ein- und Auszahlungen am Schalter darf die Bank bei einem Konto mit Einzelabrechnungen keinen Extrabetrag verlangen. Fünf kostenlose Buchungen im Monat sind zu leisten. was darüberhinaus geht darf kostenpflichtig sein.

7. Zum Bearbeiten von Pfändungen sind Banken gesetzlich verpflichtet . Es dürfen keine Extra-Gebühren verlangt werden.

8. Eine Bank darf für Nachforschungen keine Gebühren berechnen, selbst wenn der Fehler beim Kunden lag.

9. Keine Gebühren darf eine Bank kassieren, wenn Sie für Kunden herausfindet, ob sie in der Vergangenheit unzulässige Kontogebühren verlangt hat.

10. Für dsa Bearbeiten von Reklamationen darf auch dann keine Geld verlangt werden, wenn sich die beanstandete Buchung als richtig erweist.

11. Für eine Nachfrist (Scheck oder Dauerauftrag nicht ausgeführt) dürfen Banken keine Gebühren berechnen.

12. Befindet sich plötzlich auf dem Konto mehr Geld als erwartet, so muss erst überprüft werden, ob es sich um eine irrtümliche Gutschrift handelt. gehört es einem nicht , ist es Eigentum der Bank.

13. Eine Bank muss kein Geld auszahlen, das versehentlich auf dem Konto gelandet ist, auch wenn Kontonummer auf der Überweisung, nicht aber der Name des Empfängers stimmt.

14. Eine Bank muss zu den von ihr ausgestellten Einzahlungsbelegen stehen und kann nicht die volle Gutschrift verweigern, wenn sich beim Nachzählen des Geldes ein geringer Betrag ergibt.

15. Banken haften, wenn durch ihr grobes Verschulden der Zugang zum Online-Service zeitweilig unterbrochen ist. Sie dürfen das nicht in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausschließen.

16. Das Risiko der Fälschung eines Auszahlungsscheines trägt die Bank. Verlangt sie keine Legitimation, muss sie sicherstellen, dass der Auszahlungsschein den Kontoinhaber auch erreicht hat.

17. Gutschriften dürfen erst in der Kontoauskunft von Geldautomaten auftauchen, wenn die Summe dem Konto gutgeschrieben ist, da Bankkunden sonst Gefahr laufen, ihr Konto unwissentlich zu überziehen.

18. Online-Banken müssen den Zugang so gestalten, dass eingehende Aufträge jederzeit ausgeführt werden können. Bei Verstoß muß das Institut Schadenersatz leisten.

19. Irrtümlich gutgeschriebenes Geld darf straflos abgehoben werden. Ein strafbarer Betrug liegt nur bei "besonderem Vertrauensverhältniss" zur Bank vor, etwa bei hohem Dispokredit. das Geld ist immer zurückzuzahlen.

20. Banken dürfen grundsätzlich keine Gebühren für die Bearbeitung von Steuerfreistellungsanträgen erheben.

Ärger beim Sparen
21. Banken dürfen Börsentermingeschäfte ablehnen und keinen Schadenersatz zahlen, auch wenn sich herausstellt, dass sie erfolgreich waren.

22. Löst ein Kunde ein Depot auf , dürfen für Audhändigung effektiver Stücke und Übertragungen von Buchwerten Gebühren berechnet werden.

23. Gebühren darf die Bank verlangen, wenn ein Kunde Wertpapiere aus einem Depot bucht, das er behält.

24. Kriterien für Zinserhähungen oder -senkungen müssen klar benannt werden.

25. Bekommen Kunden bei Neu-Emissionen keine Aktien, weil die Nachfrage das Angebot überstieg, werden keine Gebühren fällig.

26. Verkauft eine Bank Aktien trotz "tagesgültigem" Auftrag erst einen Tag später, muss sie die Aktien ersetzen.

27. Was im Sparbuch steht, muss ausgezahlt werden, selbst wenn die Bank behauptet, eine Auszahlung wäre nicht eingetragen worden. Das Sparbuch ist ein Urkunde.

28. Klärt ein Berater seine Kunden nicht sorgfältig über Risiken einer Anlage auf, ist er zum Schadenersatz verpflichtet.

29. Wenn ein Berater die Sicherheit einer Geldanlage vorbehaltslos bestätigt, kann er dafür haftbar gemacht werden.

Streit um Karten
30. Eine Bank darf nicht unaufgefordert Kreditkarten mit Pin-Nummer zuschicken. Kunden rechnen nicht damit und können einen Mißbrauch nicht vorbeugen.

31. Wer mit Kreditkarte bezahlt und Belege unterzeichnet, kann nicht widerrufen.

32. Zahlt die Bank per EC-Karte Bargeld aus, ohne die Identität zu prüfen, haftet sie für Schäden.

33. Streikt der Geldautomat beim Auszahlen und das Konto wird trotzdem Belastet, muss die Bank die Auszahlung beweisen.

34. Wird mit einer verlorenen Karte Geld abgehoben, muss man sich keine Mitschuld anrechnen lassen. Geldautomaten sind trotz Pin nicht sicher.

35. Hat ein Einbrecher mit einer EC-Karte Geld abgehoben, lässt sich daraus nicht schließen, dass die Karte mit der Pin-Nummer gelagert wurde.

36. Bei Rückgabe der Kreditkarte während des Jahres hat man Anspruch auf Erstattung der restlichen Jahresgebühr.

37. Das Aufbewahren von Karte und Geheimnummer in getrennten Räumen einer Wohnung gilt nicht als grob fahrlässig.

38. Wer die EC-Karte in eienr Tasche im Auto liegen lässt, handelt grob fahrlässig.

39. Für eine beschädigte Karte darf die Bank nicht in jedem Fall Geld (Ersatzkarte) verlangen. Ist die Bank verantwortlich (schlecht gewarteter Automaten), muss sie die Karte kostenlos ersetzen.

Ärger bei Krediten
40. Jede Bank muss auf Angebote der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hinweisen. Tut sie dies nicht, muss sie haften, wenn der Kunde mehr Zinsen zahlt als nötig.

41. Eine Bnak muss beim Kreditvertrag nicht prüfen, ob die spätere Ratenlast zu hoch für den Kunden ist.

42. Führen Gespräche zu keinem Vertrag, darf die Bank keine Gebühr verlangen.

43. Legt eine Klausel fest, dass eine Gebühr zu zahlen ist, wenn das Darlehen nicht abgefordert wird, gilt das nur, wenn der Kunde zurücktritt.

44. Übernimmt ein Bürge eine füt ihn ruinöse Mithaftung aus emotionaler verbundenheit, ist die Bürgschaft nichtig.

45. Wer eine Grundschuld auf seine Immobilien übernimmt, haftet auch bei finanzieller Überforderung und muss das Eigenheim auch verkaufen, um die Schulden zu begleichen.

46. Wird eine Zwangsvollstreckung eingeleitet, darf die Bank laufende Kredite fristlos kündigen.

Streit um Beratung
47. Waren Kunden mit "persönlicher und telefonischer Beratung" einverstanden, darf die Bank dennoch keine Versicherung am Telefon anbieten.

48. Erteilt die Bank eine falsche Auskunft, so kann der Kunde Ersatz für den Schaden verlangen.

49. Eine Bank, die ihren unerfahrenen Kunden dazu verleitet, Aktien auf Kredit zu kaufen, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet.

50. Wer Geld anlegen will, muss ungefragt auf einen sich abzeichnenden Abwärtstrend eines konkreten Anlagemodells hingewiesen werden, sonst macht sich die Bank strafbar.
Quelle:

Webseite:
http://www.nice-press.de

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